Die neue Bildungsministerin in Mecklenburg-Vorpommern Simone Oldenburg (Die Linke) hat bereits nach ihrem Amtsantritt mit spekulativen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht. In einem kürzlich veröffentlichten Tweet bekräftigte die Ministerin, dass die Schulen zu den sichersten Orten gehören und deshalb weiterhin geöffnet bleiben. Auf die Frage, wie sie die hohe Inzidenz bei Kindern erklären könne, antwortete Frau Oldenburg, dass ihre Gruppe eher klein und deshalb die Inzidenz sehr hoch sei.

Der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern Georg Günther erklärt dazu:
„Diese Aussage ignoriert allerdings die Fakten und zeigt, dass die Ministerin großen Nachholbedarf bei der Berechnung der Inzidenz besitzt. Frau Oldenburg relativiert die Zahlen aus dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS), die ein sehr dynamisches Infektionsgeschehen bei Kindern und Jugendlichen aufzeigen und sich bei den jüngeren Altersgruppen auf dem Höchststand befinden. Statt eine realistische Strategie für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu präsentieren, veröffentlicht Frau Oldenburg ihr Wunschdenken auf Twitter.“

„Niemand möchte jetzt unsere Schulen schließen. Konkrete und für alle Beteiligten planbare Schutzmaßnahmen müssen für das Jahr 2022 ergriffen werden. Nach Überzeugung der Ministerin sind die Schulen und das Bildungssystem unseres Landes sehr gut auf den Winter vorbereitet. Damit kann nur das Umfunktionieren von Turnhallen in Behelfsklassenzimmer und der stark eingeschränkte Sportunterricht im Freien gemeint sein. Frau Oldenburg, übernehmen Sie nun bitte die Verantwortung und das Steuer in ihrem Resort“, bekräftigt Franziska Raeuber, Mitglied des Landesvorstandes der JU M-V.

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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