Demmin – Auf dem digitalen Mecklenburg-Vorpommern-Tag hat der JU-Landesverband an diesem Wochenende einen Forderungskatalog zu den Land- und Bundestagswahlen verabschiedet. Gemeinsam mit den beiden CDU-Spitzenkandidaten Michael Sack und Philipp Amthor diskutierten die Mitglieder die Ziele der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern. Der JU-Landesvorsitzende Georg Günther erklärt dazu:

„Der Katalog hat drei klare Schwerpunkte: Bildung, Digitalisierung sowie die Wirtschaft unseres Bundeslandes. Die Mitglieder haben in den letzten Monaten ihre Ziele in mehreren Runden zusammengetragen und mit Vertretern aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen diskutiert.

Für die Bildung in unserem Land fordern wir die Wiedereinführung des G9-Systems auf dem Weg zum Abitur, die Reformierung des Lehramtsstudiums durch mehr Praxisorientierung oder auch verbesserte Partizipationsmöglichkeiten auf Kreis- und Landesschülerratsebene.

Dass die Digitalisierung nicht nur mit dem Breitbandanschluss und dem Mobilfunkmast beginnt, ist für die JU M-V klar. Deshalb setzen wir auf eine flächendeckende Mobilfunk- und Breitbandversorgung bis 2025 und gleichzeitig auf die Digitalisierung in allen Lebensbereichen. So muss beispielsweise die Verwaltung in unserem Land nach dem Once-Only-Prinzip handeln. Damit sollen Unternehmen und Bürger zukünftig ihre Daten den Behörden nur einmal mitteilen müssen. Der gesamte Digitalisierungsprozess unseres Landes kann aus unserer Sicht nur gelingen, wenn die erforderlichen staatlichen Steuerungs- und Beratungskompetenzen in einem Digitalisierungsministerium gebündelt werden.

Für die Wirtschaft unseres Bundeslandes fordern wir ein Belastungsmoratorium und eine Entschlackung des Vergabegesetzes von realitätsfernen Kriterien. Als Junge Union wollen wir das bundesweite Silicon Valley in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln. Hierzu zählen wir landesweite und auf der Kreisebene vernetzte Gründerzentren, die mietfrei Büroflächen in der Anlaufphase anbieten oder die Schaffung von Gründerparlamente. Diese regionalen Gremien organisieren sich in den Kreisen unseres Bundeslandes und agieren mit staatlichen sowie privaten Geldern als Kapitalgeber.

Mit diesem Katalog wollen wir unser Bundesland fit für das Modernisierungsjahrzehnt machen. Die Kernforderungen werden der CDU Mecklenburg-Vorpommern beim Landesparteitag am 18. Juni in Güstrow vorgelegt.“

Forderungspapier

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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