Die vom Bundestag beschlossene Abgabe auf den Treibhausgas-Ausstoß der Brennstoffe von 25 Euro pro Tonne CO2 stößt bei der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern auf massive Kritik.

„Autofahrer, Mieter und Wohnungseigentümer müssen nach der gestern verabschiedeten CO2-Bepreisung mehr für Sprit, Heizöl oder Gas ausgeben. In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern bedeutet diese Abgabe einen herben Einschnitt für Pendler und zusätzliche Belastungen für die heimischen Unternehmen. Was Firmen und Verbraucher jetzt am wenigstens benötigen, sind zusätzliche Abgaben“, kritisiert der JU-Landesvorsitzende Georg Günther.

„Gerade während der Corona-Krise sind zusätzliche Anreize und vorübergehende Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher notwendig, um in klimafreundliche Technologien zu investieren. In den letzten Wochen und Monaten hat die Bundesregierung gezeigt, wie schnell sie mit Konjunkturmaßnahmen reagieren kann. Ich hätte mir eine Aussetzung der CO2-Abgabe oder weitere Investitionsanreize für das nächste Jahr gewünscht“, erläutert Günther.

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Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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