Schwerin. Mit großem Befremden hat der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Georg Günther, auf einen Elternappell der Bildungsministerin Simone Oldenburg (Die Linke) reagiert. In dem Schreiben der Bildungsministerin vom 21.12.2021 an alle Eltern in der Kindertagesförderung, wird neben blumigen Worten von den Eltern erbeten, die Kinder länger zuhause zu betreuen.

Georg Günther äußert sich dazu wie folgt: „Drei Tage vor Weihnachten fällt der Bildungsministerin ein, dass diejenigen, die in den letzten Jahren viel Solidarität gegeben, aber wenig erhalten haben, junge Eltern, nun noch fix und ohne Vorlauf ihren Weihnachtsurlaub um eine Woche verlängern sollen.“

Natürlich, die Bildungsministerin befiehlt nicht, sondern bittet. Nach entbehrungsreichen Monaten und Jahren wird nun darum gebeten, die Kinder erst ab 10.01.2022 wieder in die Kitas/zu den Tagesmüttern und -vätern zu geben.

„Der vermeintlich wohlmeinende Elternappell der Bildungsministerin ist nichts anderes als ein beschämendes Schwarzer-Peter-Spiel auf dem Rücken der Kinder. Der Subtext ist eindeutig: Wer sein Kind liebt und verantwortungsbewusst ist, behält es daheim - alle anderen sind Rabeneltern. So kann man mit den Eltern nicht umgehen“ so Georg Günther abschließend.

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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