Ein besonderes Schuljahr 2019/2020 geht in dieser Woche zu Ende, welches wohl aufgrund der Einschränkungen des Präsenzunterrichts vielen lange im Gedächtnis bleiben dürfen.
„Das waren schwierige Wochen, und es ist nun die Zeit gekommen, neben den pädagogischen Fachkräften sowie den Eltern auch den Schülerinnen und Schülern Mecklenburg - Vorpommerns zu danken, welche in einem überwiegenden Maße neue Unterrichtsformen mitgestaltet und somit ebenfalls zu einer dynamischeren Digitalisierung beigetragen haben“, so Landesvorsitzender der Jungen Union Georg Günther. Aus Sicht der Jugendorganisation ist es nun aber unumgänglich, dass das Thema Digitale Bildung weiterhin im Fokus der Entwicklung der Schullandschaft stehen muss. Dabei ist das Bildungsministerium unter Frau Martin in der Pflicht. Es muss Schnittstellen ermitteln, wo digitale Medien und Unterrichtstools genutzt werden können. Die Lehrerinnen und Lehrer sind in den schwierigen Wochen des zweiten Schulhalbjahres zu Expertinnen und Experten geworden und sollten ihre Erfahrungen nun in die bildungspolitische Ausrichtung einbringen.
„Das Schlimmste, was nun passieren könnte, wäre ein Vergessen all der hervorragenden Tools sowie Unterrichtshilfen. Es ist nun prioritäre Aufgabe der Landesregierung, dass Thema Digitale Bildung nicht erst in der nächsten Krise wieder anzupacken, sondern stetig für eine Weiterentwicklung zu sorgen“, so der bildungspolitische Sprecher Steven Giermann. Entscheidend ist, dass auch die Lehrkräfte innerhalb des Lehramtsstudiums intensiver mit digitalen Unterrichtsmethoden befasst werden und Medienpädagogik einen wichtigeren Stellenwert in der Lehramtsausbildung einnimmt.

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag