Seit über vier Wochen wirken sich die Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf die verschiedensten Bereiche des Lebens in Deutschland und auch Mecklenburg-Vorpommern aus. Betroffen sind neben vielen Gewerbetreibenden vor allem die Arbeitnehmer, die in Folge der Beschränkungen in Kurzarbeit gehen mussten bzw. müssen. Das Instrument der Kurzarbeit eignet sich dabei sehr gut, um den kurzfristigen negativen wirtschaftlichen Auswirkungen entgegenzuwirken.

„Gerade in der aktuell sehr angespannten Situation begrüßt die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern die Idee, das Kurzarbeitergeld von bisher 60 bzw. 67% anzuheben. Besonders in unserem Bundesland haben die Einschnitte durch das Kurzarbeitergeld teils drastische Auswirkungen auf die Lebensführung der Mecklenburger und Vorpommern. Aufgrund des ohnehin relativ niedrigen Lohnniveaus drohen für viele finanziell harte Konsequenzen. Eine befristete Anhebung der staatlichen Lohnhilfe auf 80 bzw. 87% ist daher eine geeignete Maßnahme, um den fleißigen Arbeitnehmern in Mecklenburg-Vorpommern auch ein Zeichen des Dankes und der Hoffnung zu senden.
Die Steuerüberschüsse der letzten Jahre müssen denjenigen zu Gute kommen, die überhaupt für die Rücklagen in Milliardenhöhe gesorgt haben. Als Tourismusland ist Mecklenburg-Vorpommern durch die aktuelle Situation in besonderer Form betroffen", so der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern Tom Brüggert.

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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