Ein Erfahrungsbericht zu den Einkaufshelden

Als die bundesweite Aktion der „Einkaufshelden“ zum Beginn der Corona-Pandemie startete, war die fertige Pressemitteilung in den Kreisverbänden geschrieben und die Aushänge im Hausflur oder Supermarkt angebracht. Schnell wuchs die Anzahl der helfenden Hände auf über einhundertfünfzig Personen an und örtliche Netzwerke der „Einkaufshelden“ entstanden in Wismar, Rostock, Neubrandenburg oder im Landkreis Vorpommern-Rügen. Um noch mehr ältere Personen sowie Risikogruppen anzusprechen, wandte sich der JU-Landesverband mit weiteren Aufrufen an verschiedene Radiosender, das Regionalfernsehen und örtliche Zeitungen. Außerdem schaltete die Landesgeschäftsstelle eine zentrale Telefonnummer von Schwerin aus, um die Eingaben zu sammeln und in den Kreisverbänden besser zu koordinieren. Auch mit lokalen Bündnissen und Nachbarschaftshilfen arbeiteten die JU-Helfer zusammen. Falls ein Einkaufsheld kurzfristig ausfiel, sprang ein anderer ein und fuhr auch schon einmal quer über die Insel Rügen nach Sassnitz.

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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