Ab dem 27. April ist beim Einkaufen und bei der Benutzung des ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern ein Mund- und Nasenschutz Pflicht. Der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern Georg Günther bewertet das Vorgehen der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wie folgt:

„Ich sehe bei den Lockerungen von Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie einen Sinn für das Tragen eines Mund-Nasenschutzes. Der Schutz der Mitmenschen vor einer Ansteckung mit dem Covid-19-Virus steht bei der so genannten Maskenpflicht im Vordergrund, allerdings muss die Vorgehensweise unserer Ministerpräsidentin in dieser Woche klar hinterfragt werden. Zunächst gab es eine Sollvorschrift, dann eine Verpflichtung für das Tragen im ÖPNV und später eine Erweiterung auf die Geschäfte in unserem Bundesland. Jedes Mal musste sich Frau Schwesig medienwirksam mit einer Neuerung vor den Kameras präsenteren und etwas Neues zu der Thematik Mund- und Nasenschutz verkünden. Das kurzfristige und überhastete Handeln der Ministerpräsidentin fördere nicht die Akzeptanz in der Bevölkerung.“

„Wir fordern von unserer Ministerpräsidentin, dass sie die Bürger und unser Landesparlament bei ihren Entscheidungen mehr mitnimmt und Transparenz schafft. Darüber hinaus möchten wir als Junge Union die Bevölkerung unterstützen und neben den Einkaufshelden einen weiteren Beitrag leisten, um diese Krise gemeinsam zu bewältigen. Deshalb bieten wir eine Maskenbörse an. Bei dieser kann sich jeder anmelden, der Masken übrig hat und diese den Menschen zur Verfügung stellen möchte. Statt nach dem Staat zu rufen und Masken ausschließlich von diesem zu fordern, packen wir eigenverantwortlich an. Jeder kann mitmachen und so etwas für unsere Gesellschaft und gegen Covid-19 beitragen. Mit der Börse wollen wir den Abruf von Masken erleichtern. Wir danken allen, die jetzt schon dabei sind“, so Günther abschließend.

Weitere Informationen unter https://www.die-heldenboerse.de/maskenboerse/

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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