Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern kritisiert das Vorgehen der SPD-Bildungsministerin Bettina Martin zum bisherigen Schulstart scharf:

„Begonnen hat das Dilemma eigentlich schon in den Sommerferien. Frau Martin erklärte keine sieben Tage vor Schuljahresbeginn öffentlich den Fahrplan für das neue Schuljahr. Wer die Abläufe in den Schulen kennt, weiß um die Bedeutung von langfristiger Unterrichtsplanung und eines kontinuierlichen Stundenplans. Das Ergebnis sind viele Schulen, welche keine endgültige Planung zum Schuljahresbeginn vorlegen konnten, obwohl diese aufgrund des gravierenden Unterrichtsausfalls im letzten Schuljahr besonders wichtig gewesen wäre“, so der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern Steven Giermann.

„Die Mängelliste von Frau Martin ist nach einer Woche extrem lang. Bereits am zweiten Unterrichtstag folgte eine Neuausrichtung zur Maskenpflicht auf Schulhöfen und in Schulgebäuden. Eine Entscheidung, welche aus unserer Sicht früher hätte getroffen werden müssen. Zudem steht die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht an der frischen Luft und in den bereits vorgeschriebenen getrennten Bereichen auf dem Schulhof im Raum. Für die überfüllten Schulbusse hat das Ministerium keine Lösung parat und gibt die Verantwortung an die Landkreise ab. Über die Anlaufprobleme bei der neuen digitalen Lernplattform „itslearning“ spricht Frau Martin erst gar nicht“, zählt der JU-Landesvorsitzende Georg Günther auf und bemerkt:

„Ich bin gespannt, wie unsere Bildungsministerin in den kommenden Wochen mit diesen Defiziten und den Neuinfektionen an den Schulen umgeht. Ein Plan, zum Beispiel zum separaten Testen von Schülern und Lehrern bei einem neuen Infektionsgeschehen, fehlt. Schon zu Beginn der Sommerferien war klar, dass zum neuen Schuljahr alle Bundesländer gespannt auf Mecklenburg-Vorpommern schauen werden. Wir können es nur so bewerten, Frau Martin: Sechs, setzen!“

Ansprechpartner

Patrick Kreutzer

patrick.kreutzer@ju-mv.de

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