Eine besondere Rolle für unsere Arbeit als politische Nachwuchsorganisation spielt die Finanzpolitik. Sie ist eine Gestaltungsaufgabe und bildet den Rahmen für alle anderen Bereiche der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Nachhaltigkeit ist hier nicht nur ein Schlagwort, sondern viel mehr Credo, um auch zukünftig Handlungsfähig zu sein.

Wir stehen daher z.B. konsequent für die sogenannte „Schwarze-Null“, da ein hochverschuldetes Land nicht über den nötigen Spielraum zur Gestaltung verfügt. Deshalb stehen wir für solide Finanzen und fordern eine generationengerechte, nachhaltige und schuldenfreie Politik. Die Einführung der Schuldenbremse ist nur einer von vielen Schritten, die auch in Zukunft strikt weiterverfolgt werden müssen. Auch der konsequente Schuldenabbau darf nicht aus dem Fokus geraten.

Des Weiteren fordern wir einen einfachen und gerechten Finanzausgleich in Mecklenburg-Vorpommern, der die Kommunen als „Herzkammern der Demokratie“ stärkt. Entscheidungen sollten so lokal wie möglich getroffen werden können, um einen hohen Grad der Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. Dafür brauchen wir starke Kommunen, die nicht stets und ständig am Fördermitteltropf hängen. Durch einen Paradigmenwechsel der Förderpolitik und die Begrenzung der Förderquoten in Kombination mit einer soliden Finanzausstattung, sollen Fehlanreize vermieden und die eigenverantwortliche Schwerpunktsetzung kommunaler Entscheidungen gefördert werden. Finanzielle Freiheit ist die beste Grundlage für Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern für solide Entwicklung und steigenden Wohlstand.